Colitis ulcerosa
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Was ist Colitis ulcerosa?
Definition
Die Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die vom Enddarm (Rektum) ausgeht und sich über den gesamten Dickdarm (Kolon) ausbreiten kann. Die Entzündung betrifft überwiegend die oberen Schleimhautschichten des Darms, in denen es zur Ausbildung von Geschwüren (lat. ulcus) kommt. Die Colitis ulcerosa tritt überwiegend im Dickdarm auf, kann aber in einigen Fällen auch das Ende des Dünndarms (Ileum) befallen. Bei einer Proktitis ist nur der Enddarm betroffen.
Die Erkrankung tritt häufig gemeinsam mit einer sog. primär sklerosierenden Cholangitis auf, bei der die Gallenwege entzündet und verengt sind.
Die Colitis ulcerosa verläuft häufig schubweise und wechselt zwischen Phasen geringer Krankheitsaktivität und solchen mit Entzündungsschüben.
Die Krankheit zählt zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen; sie kann mitunter schwer zu diagnostizieren sein, da die Symptome denen anderer Darmbeschwerden wie dem Reizdarmsyndrom oder Morbus Crohn, eine weitere chronisch-entzündliche Darmerkrankung, stark ähneln.
Symptome
Die Geschwüre und andere Veränderungen der Darmschleimhaut bluten leicht und produzieren oft Schleim. Die Betroffenen leiden unter verschieden stark ausgeprägten Krämpfen und Schmerzen sowie plötzlichem Stuhldrang mit häufig blutigen Durchfällen. Bei einer ausgedehnten Kolitis können zusätzlich Fieber und Erschöpfung auftreten. Häufig bestehen auch Anzeichen für Mangelernährung und Blutarmut.
Je nach Schwere der Symptome bewerten Ärzt*innen die Krankheitsschübe bei Colitis ulcerosa als leicht bis mäßig stark oder sehr schwer (fulminant). Für leichte/mäßig schwere Beschwerden gilt:
- bis zu 5-mal täglich Durchfall, ohne oder nur wenig Blutbeimengung
- kein Fieber, kein beschleunigter Puls
- keine Blutarmut, nur gering erhöhte Entzündungszeichen im Blut
Für einen schweren Schub hingegen gilt:
- mehr als 6-mal Durchfall täglich, reichlich Blutbeimengung
- abends Fieber, Puls höher als 90/Minute
- Blutarmut, erhöhte Entzündungszeichen im Blut
Zwischen solchen Schüben können die Patient*innen Phasen haben, in denen kaum Beschwerden bestehen.
Bei mindestens 25 % der Betroffenen löst die chronische Darmkrankheit auch Veränderungen an anderen Organen aus, was z. B. zu Gelenkschmerzen, Augenentzündung, Entzündung der Gallenwege und Hautausschlägen führen kann.
Ursachen
Die Ursachen für die Entstehung der Colitis ulcerosa konnten bisher noch nicht ganz geklärt werden. Da Verwandte von Betroffenen ein 10- bis 15-mal höheres Risiko haben, ebenfalls an Colitis ulcerosa zu erkranken als die sonstige Bevölkerung, spielen Erbfaktoren (also veränderte Gene) offenbar eine Rolle. Hinzu kommen wahrscheinlich verschiedene Umweltfaktoren.
Eine gestörte Darmbarriere ermöglicht den Übertritt von Bakterien in die Darmschleimhaut. Möglicherweise spielt hier eine veränderte Zusammensetzung der Darmflora eine Rolle. Aufgrund dieser verschiedenen Faktoren kommt es schließlich zu Entzündungsprozessen im Darm. Diese sind autoimmun bedingt, d. h. sie sind Folge fehlerhafter bzw. überschießender Reaktionen des Immunsystems, die sich gegen eigene Körperzellen richten. In den meisten Fällen bleibt die Erkrankung lebenslang bestehen.
Bestimmte Faktoren können bei vorhandener Veranlagung zum Ausbrechen der Krankheit führen oder bei bereits vorliegender Colitis ulcerosa einen neuen Schub auslösen. Dazu gehören bestimmte Schmerzmittel (wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen) sowie bakteriell oder viral bedingte Magen-Darm-Infektionen. Auf der anderen Seite erkranken Personen, die eine Blinddarmentzündung durchgemacht haben, seltener an Colitis ulcerosa. Auch Raucher*innen leiden im Vergleich zu Nichtraucher*innen seltener an einer Colitis ulcerosa. Bei Ex-Raucher*innen ist das Risiko allerdings erhöht. Kinder, die mindestens 6 Monate gestillt wurden, haben ein niedrigeres Risiko später an Colitis ulcerosa zu erkranken.
Häufigkeit
- Die Erkrankungshäufigkeit liegt in Deutschland bei 1,6–2,5 Betroffenen pro 1.000 Personen. Jährlich kommen auf 100.000 Personen etwa 3–4 Neuerkrankte.
- 1/4 der Patient*innen ist bei Diagnosestellung jünger als 18 Jahre.
Untersuchungen
- Häufig erfolgt die Verdachtsdiagnose anhand der Symptome und Beschwerden der Betroffenen.
- Bei einer gründlichen körperlichen Untersuchung wird der Bauch abgetastet und abgehört.
Laboruntersuchungen
- Mittels Blutuntersuchung wird die Anzahl der roten (ein niedriger Wert weist auf eine Blutung hin) und der weißen Blutkörperchen (ein erhöhter Wert spricht für das Vorliegen einer Entzündung) bestimmt.
- Eventuell erhöhte Blutwerte für die Blutsenkung und das C-reaktive Protein (CRP) deuten ebenfalls auf eine Entzündung hin.
- Der Stuhl wird auf Bakterien untersucht, um andere Ursachen für die Symptome auszuschließen.
- Zudem lässt sich im Stuhl eine Markersubstanz (Calprotectin) nachweisen, die sowohl die Diagnosestellung erleichtert als auch Hinweise auf den Verlauf der Krankheit geben kann. Calprotectin ist bei entzündlichen Darmerkrankungen erhöht.
Darmspiegelung (Koloskopie)
- Entscheidend ist jedoch, die Veränderungen der Darmschleimhaut begutachten zu können. Daher dient die Darmspiegelung (Koloskopie) bei Fachärzt*innen der Diagnosesicherung.
- Das Koloskop ist ein flexibles, etwa fingerdickes, röhrenförmiges Untersuchungsinstrument, das am vorderen Ende mit einer Lichtquelle sowie einer Kamera ausgestattet ist, um das Innere des Darms auf einem Computerbildschirm darstellbar zu machen. Es wird über den Enddarm ein- und durch den gesamten Dickdarm geführt.
- Auf diese Weise können Ärzt*innen die Darmschleimhaut untersuchen, nach entzündlichen Veränderungen schauen und Geschwüre oder Verletzungen entdecken.
- Dabei werden normalerweise mithilfe einer Zange, die über das Koloskop eingeführt wird, Gewebeproben der Schleimhaut entnommen (Biopsie). Diese Gewebeproben werden im Labor unter dem Mikroskop untersucht und sind von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn voneinander zu unterscheiden. Allerdings ist dies gerade zu Beginn der Erkrankungen nicht immer eindeutig machbar.
- Eine Spiegelung von Magen und Speiseröhre (Gastroskopie) kann Entzündungen im oberen Magen-Darm-Trakt aufzeigen, die für Morbus Crohn typisch sind.
Bildgebende Verfahren
- Per Ultraschall lässt sich zunächst schnell beurteilen, wie ausgedehnt die Krankheit ist und ob andere Bauchorgane ebenfalls Veränderungen aufweisen.
- Eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Dünndarms kann ggf. bei der Unterscheidung von Morbus Crohn helfen.
Behandlung
- Ziel der Therapie ist, den akuten Krankheitsschub zu stoppen und Rezidiven (Erkrankungsrückfällen) vorzubeugen.
- Patient*innen mit Colitis ulcerosa sollten von Gastroenterolog*innen in Zusammenarbeit mit Hausärzt*innen behandelt werden.
- Grundsätzlich stehen verschiedene Medikamente gegen die Entzündungsreaktion zur Verfügung. Im schweren Fall ist es manchmal angezeigt, den gesamten Dickdarm chirurgisch zu entfernen. Vollständig heilen lässt sich die Colitis ulcerosa nur mithilfe einer Operation; hier sind jedoch bestimmte mögliche Komplikationen zu bedenken.
- Bei Schmerzen können Paracetamol oder Metamizol eingenommen werden.
- Schwere Schübe können sowohl gefährlich als auch beschwerlich sein und werden daher im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt.
Medikamente
5-Aminosalicylsäure
- Die meisten Patient*innen mit leichter bis mäßiger Symptomatik werden in erster Linie mit 5-Aminosalicylsäure (Mesalazin oder Sulfasalazin) behandelt. Der Wirkstoff kann, je nach Schweregrad der Erkrankung, lokal oder in Tablettenform verabreicht und auch mit anderen Medikamenten kombiniert werden.
- Im Allgemeinen verursacht Mesalazin weniger Nebenwirkungen als Sulfasalazin und sollte daher bevorzugt werden.
- Bei einer Proktitis oder leichten Formen der Kolitis wird Mesalazin lokal (als Zäpfchen, Einlauf oder Schaum) verabreicht.
- Reicht die lokale Behandlung nicht aus, werden zusätzlich Mesalazin freisetzenden Präparate eingenommen. Mesalazin-Tabletten sind so beschichtet, dass der Wirkstoff erst im Dünndarm abgegeben wird.
- Eine Besserung der Symptome zeigt sich nach 2–4 Wochen, teilweise auch erst nach 8 Wochen.
Kortison
- Bei schweren Krankheitsschüben oder wenn die Behandlung mit 5-Aminosalicylsäure nicht wie erhofft anschlägt, kann zusätzlich Kortison eingesetzt werden, um die Entzündung einzudämmen.
- Kortison wird in der Regel oral (als Tabletten) oder intravenös (direkt ins Blut) verabreicht.
- Bei einer Proktitis kann auch lokal Budesonid-Schaum verwendet werden.
Immunsuppressiva
- Wenn bei einer schweren Kolitis die Standardtherapie nicht anschlägt oder nicht vertragen wird, können immunsuppressive Medikamente eingesetzt werden. Diese Medikamente unterdrücken die körpereigene Immunabwehr und damit auch die Entzündungsreaktion.
- Dazu zählen u. a. Azathioprin und sog. Calcineurinhemmer wie Ciclosporin A und Tacrolimus.
- Neuere Arzneimittel sind sog. Biologika wie der TNF-alpha-Blocker Infliximab oder JAK-Inhibitoren (z. B. Filgotinib).
Erhaltungstherapie
- Nach dem Rückgang der Beschwerden im akuten Schub wird eine Erhaltungstherapie mit 5-Aminosalicylsäure über mindestens 2 Jahre empfohlen, um Rückfällen vorzubeugen.
- Alternativ kann der Escherichia-coli-Stamm Nissle 1917 eingesetzt werden.
Operation
- Bei schweren Entzündungsschüben (fulminante Kolitis) oder Komplikationen kann eine operative Entfernung des Dickdarms (Kolektomie) erforderlich sein.
- In den meisten Fällen wird heute die ileoanale Anastomose durchgeführt. Dabei wird der letzte Abschnitt des Dünndarms (Ileum) mit der Enddarmöffnung (Anus) verbunden.
- Die Darmentleerung ist dann auf normalem Wege über die Enddarmöffnung möglich. Der Darm muss jedoch häufiger entleert werden und der Stuhl ist auch dünnflüssiger als zuvor.
- Zunächst wird für einige Zeit ein sog. Ileostoma angelegt. Dies ist eine kleine Öffnung in der Bauchdecke, über die der Stuhl aus dem Dünndarm in einen Beutel geleitet wird.
Naturheilkunde, alternative Verfahren
- Eine spezielle Ernährung wird für Patient*innen mit Colitis ulcerosa allgemein nicht empfohlen.
- Wenn ein Mangel an einzelnen Nährstoffen (z. B. Eisen) besteht, kann dieser mit entsprechenden Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten behandelt werden.
- Viele Patient*innen nutzen naturheilkundliche oder komplementärmedizinische Verfahren. Sprechen Sie mit Ihren Ärzt*innen, bevor Sie solche Maßnahmen anwenden. Diese sollten immer nur eine Ergänzung der verordneten Therapie darstellen.
- Mögliche komplementäre Heilmethoden sind z. B. achtsamkeitsbasierte Verfahren zur Stressreduktion, Yoga, Akupunktur und die Einnahme bestimmter pflanzlicher Wirkstoffe wie Curcumin oder Flohsamen.
Autorin
- Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
Quellen
Literatur
Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Colitis ulcerosa. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.
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