Epilepsie

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Was ist Epilepsie?

Definition

Unter Epilepsie versteht man die Neigung, Krampfanfälle zu erleiden. Grund dafür ist eine Störung der elektrischen Aktivität der Nervenzellen im Gehirn. Nach einem einzelnen Anfall spricht man noch nicht von Epilepsie.

Symptome

Der Anfall kündigt sich oft an, besonders bei fokaler Epilepsie: Man verspürt Übelkeit, bemerkt einen seltsamen Geschmack oder Geruch, manchmal hat man Angst. Diese Symptome werden Aura genannt.

Manchmal beschränkt sich die Störung auf einen Gehirnbereich (fokaler Anfall) ‒ in anderen Fällen ist das gesamte Hirn betroffen (generalisierter Anfall).

Ein fokaler Anfall (frühere Bezeichnung: „Petit-Mal”) führt zu weniger starken Symptomen, da nicht das ganze Gehirn betroffen ist: Die Person bewegt den Kopf oder die Augen, sie beginnt zu kauen, zu schlucken oder zu schmatzen, vielleicht gibt sie Stimmlaute von sich. Die Symptome sind vielfältig und hängen davon ab, welcher Bereich des Gehirns den Anfall auslöst. Oft geht der Anfall in einen generalisierten Anfall über.

Der generalisierte tonisch-klonische Anfall (frühere Bezeichnung „Grand-Mal”) führt zu plötzlichem Bewusstseinsverlust: Die Person kann stürzen. Danach kommt es zum Verlust der Kontrolle über die Muskeln: „Tonisch” bedeutet, dass sich die Muskulatur unkontrolliert anspannt. Mit dem Wort „klonisch” beschreibt man zuckende Bewegungen. Das bedeutet, dass die Person sowohl erstarren als auch Zuckungen erleiden kann. Außerdem kann sich die Haut leicht bläulich färben. Auch Speichelfluss ist möglich.

Ein generalisierter Anfall ist schwere Muskelarbeit und eine große Anstrengung für den Körper. Danach ist man oft benommen, müde oder verwirrt. Es kann passieren, dass man die Kontrolle über Blase und Darm verliert. Auch kurzzeitige Lähmungen sind möglich. Einige Personen bemerken, dass sie sich während des Anfalls auf die Zunge gebissen haben. Anderen wird übel oder sie haben Kopfschmerzen und Muskelkater. Normalerweise ist der Anfall damit vorüber. Selten führt ein Anfall jedoch zu einer unmittelbar lebensgefährlichen Herzrhythmusstörung, die sofort behoben werden muss.

Die Absence betrifft meist Kinder und Jugendliche. Sie äußert sich durch eine plötzliche Bewusstseinsstörung ‒ oft mit geöffneten Augen ‒ und ist meist nach weniger als 10 Sekunden vorüber.

Ursachen

Ein Anfall entsteht, wenn Nervenzellen in der Hirnrinde aus dem Takt geraten. Sie senden zu viele elektrische Impulse aus ‒ oder senden im selben Rhythmus, obwohl sie das gar nicht tun sollten. Dies liegt daran, dass Hirnzellen einander anregen können. Daher können sich fokale Anfälle auch ausbreiten, das ganze Gehirn erfassen und damit in generalisierte Anfälle übergehen.

Die Ursache einer Epilepsie kann in einer Schädigung des Hirngewebes liegen, etwa nach einem Schlaganfall, einer Entzündung oder einer Kopfverletzung, aber auch durch die Parkinson-Krankheit und Alzheimer-Demenz. Einige Gene können zur Epilepsie führen. Das heißt, dass die Neigung, eine Epilepsie zu entwickeln, angeboren sein kann. Meistens kommt es dann schon im Kindesalter zur Epilepsie. In einigen Fällen liegt die Ursache in einer Stoffwechselstörung, im Immunsystem oder ist unbekannt.

Mögliche Auslöser

  • Schlafmangel
  • Flackernde Lichter (moderne Bildschirme sind kein Auslöser)
  • Alkoholkonsum und Alkoholentzug
  • Giftstoffe

Risikofaktoren

Auch wenn bisher kein epileptischer Anfall aufgetreten ist: Ein Fieberkrampf in der Kindheit steigert das Risiko, irgendwann eine Epilepsie zu entwickeln. Eine Kopfverletzung kann ebenso Jahre später eine Epilepsie verursachen. Auch Schlaganfälle und Hirntumoren können verantwortlich sein. Außerdem spielen psychosoziale Faktoren eine Rolle: Wer in Armut lebt, hat ein höheres Risiko, an Epilepsie zu erkranken.

Häufigkeit

Etwa jeder 10. Mensch erlebt einmal in seinem Leben einen epileptischen Anfall ‒ und danach wahrscheinlich nie einen zweiten. Die Häufigkeit der Epilepsie beträgt 0,5‒1,2 %. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen.

Untersuchungen

In der Hausarztpraxis

Wenn Sie einen Anfall erlebt haben, sollten Sie in der Hausarztpraxis auch die Begleitsymptome beschreiben. Dazu zählen Übelkeit und plötzliche Stimmungsschwankungen. Sie können nach einem Auslöser suchen: Haben Sie derzeit Schlafmangel? Nehmen Sie seit Kurzem Medikamente ein? Berichten Sie auch, ob in Ihrer Familie bereits eine Epilepsie aufgetreten ist.

Es ist sehr hilfreich, wenn andere Personen einen Anfall beobachtet haben und bei der Untersuchung beschreiben können. Besonders nützlich sind Videoaufnahmen. So lässt sich sagen, wie lange der Anfall gedauert hat. Außerdem gibt es nicht-epileptische Anfälle, die psychische Ursachen haben und anders ablaufen. Eine Bewusstlosigkeit, wie sie bei Kreislaufstörungen auftritt, ist kein epileptischer Anfall.

Nach dem Arztgespräch folgen meist eine körperliche Untersuchung und eine Blutentnahme. Außerdem werden Sie auf Anzeichen für neurologische Beschwerden hin untersucht. Es kann zusätzlich eine Messung der elektrischen Herzaktivität (EKG) gemacht werden.

In der neurologischen Praxis

Bei Verdacht auf Epilepsie erhalten Sie eine Überweisung zur Facharztpraxis für Neurologie. Wichtig ist eine Messung der Hirnströme (EEG) – für einige Minuten oder als Langzeitaufzeichnung. Ein EEG sollte innerhalb von 24 Stunden nach einem Anfall gemacht werden, weil es dann aufschlussreicher ist. Derselbe Zeitrahmen gilt für die schmerzlose, ungefährliche Darstellung des Gehirns durch Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT). Diese Untersuchungen finden in der radiologischen Praxis statt.

Spezielle Untersuchungen

Normalerweise ist keine weitere Untersuchung nötig. In seltenen Fällen kann das Hirnwasser, das Gehirn und Rückenmark umgibt, untersucht werden. Dies geschieht durch den Einstich mit einer Nadel in den Rücken (Liquorpunktion).

Nach dem ersten Anfall: Einweisung ins Krankenhaus

Nach einem erstmaligen Anfall sollten Sie sich im Krankenhaus untersuchen lassen, um gefährliche Ursachen wie einen Schlaganfall auszuschließen. Gleiches gilt, wenn Sie sehr lange bewusstlos waren oder wiederholte oder untypische Anfälle erlitten haben. Personen mit bekannter Epilepsie benötigen nach einem einzelnen Anfall meist keine Krankenhauseinweisung.

Behandlung

Behandlung eines epileptischen Anfalls

Während des Anfalls können Anwesende eine weiche Unterlage unter den Kopf legen und harte Gegenstände aus der Umgebung entfernen. Die Person sollte während des Anfalls nicht festgehalten werden. Bringen Sie die Person nach dem Anfall in die stabile Seitenlage. Wenn bei der Person keine Epilepsie vorbekannt ist, sollte der Rettungsdienst gerufen werden (112), auch wenn der Anfall vorbei ist. Anfälle über 5 Minuten gelten als Notfall – rufen Sie den Rettungsdienst! Bei zwei Anfällen in kurzer Zeit ohne zwischenzeitige Erholung müssen Sie ebenfalls den Notruf wählen!

Stabile Seitenlage, Schritt 3
Stabile Seitenlage

Weitere Anfälle verhindern

Medikamente

Medikamente sind der wichtigste Teil der Behandlung. Sie blockieren Kanäle in den Gehirnzellen, durch die Kalzium- und Natriummoleküle fließen und beeinflussen die Freisetzung von Neurotransmittern (Botenstoffen im Gehirn). Bei fokaler Epilepsie wird oft das Medikament Lamotrigin verwendet. Die generalisierte Epilepsie wird häufig mit Lamotrigin oder Valproinsäure behandelt. Absencen therapiert man oft mit Ethosuximid.

Manche Medikamente führen zu Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel und Konzentrationsstörungen. Einige Medikamente erhöhen das Risiko für Osteoporose oder verringern die Wirkung von Verhütungsmitteln („Pille”). Valproinsäure und manche andere Epilepsiemedikamente dürfen in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Aus diesen Gründen sollten Kosten und Nutzen immer abgewogen werden. Nach 2 Jahren Anfallsfreiheit können Sie mit den behandelnden Ärzt*innen besprechen, ob es sinnvoll ist, das Medikament abzusetzen.

Nervenstimulation

Sollten Medikamente keine Wirkung zeigen, dann bietet Nervenstimulation eine Alternative. Es wird ein Stimulator implantiert, der elektrischen Strom an den Vagusnerv abgibt. Dadurch sinkt die Zahl der Anfälle ‒ Anfallsfreiheit wird damit jedoch nicht erreicht.

Operation

Reicht eine Therapie mit Medikamenten nicht aus, dann kann operiert werden. Operationen haben sich in der Behandlung der Epilepsie bewährt. Dabei wird oft mit modernen Lasern oder Radiowellen ein Stück Hirngewebe abgetragen.

Autor

  • Vincent Kranz, Cand. med., Hamburg

Quellen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Epilepsie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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