Spermagranulom

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Was ist ein Spermagranulom?

Ein Spermagranulom (Spermie = Samenzelle) ist ein kleines Geschwulst bzw. ein Knoten, der sich im Hodensack neben dem Samenleiter bilden kann. Es ist eine chronische Entzündung des Samenleiters oder Nebenhodens (Epididymitis) und dauert länger als 6 Wochen. Ein Spermagranulom entsteht, wenn Samenzellen aus dem Samenleiter austreten und im umgebenden Gewebe eine Entzündungsreaktion auslösen. Dabei bildet sich ein runder, fester Knoten, der als Granulom bezeichnet wird. Solche Granulome treten häufig nach einer vorhergehenden Entzündung, nach Verletzungen oder Operationen auf. Nach Operationen, z. B. nach einer Vasektomie, kann die Ursache darin liegen, dass sich ein Nahtstich gelöst hat und Samenzellen austreten.

Spermagranulome sind nicht ungewöhnlich. Nach einer Vasektomie tritt ein Spermagranulom bei bis zu 60 % der Patienten auf.

Diagnose

In den meisten Fällen spürt man nur im oberen Bereich des Hodensacks einen kleinen Knoten über dem Hoden. Zuweilen ist der Knoten empfindlich und sorgt für anhaltende Beschwerden. Der Knoten lässt sich beim Abtasten des Hodensacks leicht vom Hoden unterscheiden. Manchmal gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Knoten und vorausgegangenen Verletzungen, Infektionen oder Operationen.

Eine Ultraschalluntersuchung sorgt in den meisten Fällen für eine eindeutige, sichere Diagnose.

Behandlung

Die Symptome eines Spermagranuloms können durch warme Umschläge oder ein warmes Bad, auch mehrmals täglich, behandelt werden. Ibuprofen und vergleichbare Medikamente können Beschwerden lindern und die Entzündungsreaktion bremsen. Bei anhaltenden Beschwerden kann eventuell auch ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden.

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