Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

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Was ist Lungenkrebs?

Definition

Lungenkrebs bezeichnet bösartige Tumore in der Lunge bzw. in den Bronchien, also den Atemwegen. Bronchialkarzinome lassen sich je nach Aussehen der Krebszellen in der mikroskopischen Untersuchung in zwei Gruppen unterteilen: kleinzellige (SCLC) und nicht-kleinzellige Tumore (NSCLC). Kleinzellige Bronchialkarzinome, die 15–20 % aller Bronchialkarzinome ausmachen, zeichnen sich durch ein besonders aggressives Wachstum und frühe Metastasierungstendenz aus. Bei der häufigeren nicht-kleinzelligen Art unterscheidet man weiter zwischen Plattenepithelkarzinom (40–50 %), Adenokarzinom (25–30 %) und großzelligem Karzinom (< 10 %).

Zusätzlich zu Bronchialkarzinomen, deren Zellen aus Bronchialgewebe abstammen, können in der Lunge auch Tumore von Lungenfell (Pleura) oder anderem Lungengewebe vorkommen. Zudem entwickeln sich Metastasen (Tochtergeschwulste) anderer Tumore manchmal im Bereich der Lunge.

Symptome

Etwa 70 % der Patient*innen weisen bei der Erstdiagnose Symptome auf, ein Bronchialkarzinom im Frühstadium verursacht also nicht immer Beschwerden. Ansonsten sind die Symptome abhängig von der Lage und Größe sowie davon, ob es auf umliegende Gewebe und benachbarte Organe übergegriffen oder Fernmetastasen (Tochtergeschwulste) gebildet hat.

Zu den ersten Symptomen zählen Husten, blutiger Auswurf, Atemnot, Gewichtsverlust, Fieber, Brustschmerzen, Lungenentzündungen sowie bei einer Beeinträchtigung von Nerven durch das Tumorgewebe auch neurologische Beschwerden. Heiserkeit kann ebenfalls auf ein vorhandenes Lungenkarzinom hindeuten. Hat der Tumor bereits metastasiert, sind z. B. Lymphknoten unter dem Schlüsselbein geschwollen. Metastasen im Gehirn lösen Kopfschmerzen, Sehstörungen, Krampfanfälle oder andere neurologische Auffälligkeiten aus. Knochenmetastasen führen zu Knochenschmerzen.

Indirekt kann Lungenkrebs, wie auch andere Krebserkrankungen, weitere Beschwerden auslösen, z. B. hormonelle Symptome, Blutgerinnungsstörungen, Trommelschlegelfinger und Hautveränderungen.

Ursachen

Rauchen ist sowohl bei Frauen als auch Männern die mit Abstand häufigste Ursache für Lungenkrebs. Dabei steigt das Krebsrisiko proportional zur zeitlichen Dauer des Rauchens und zur Anzahl der gerauchten Zigaretten. Durch einen (dauerhaften) Rauchstopp wird das Risiko wieder gesenkt. Passivrauchen gehört ebenfalls zu den Risikofaktoren für Lungenkrebs. Auch Feinstaub kann Krebs verursachen. Darunter versteht man Kleinstpartikel (< 10 µm bzw. < 2,5 µm) mit langer Schwebedauer in der Luft, die durch industrielle Verbrennungsprozesse, Kohlekraftwerke, Heizungen oder Verkehr (insbes. Dieselmotoren) entstehen und bei Inhalation bis in die Lungenbläschen vordringen und sich von dort im Blutkreislauf verteilen. Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, das über die Atemluft inhaliert wird und so das Lungengewebe schädigen kann.

Zu den häufigsten arbeitsbedingten Risikofaktoren zählt der berufliche Kontakt mit Asbest. Weitere potenziell krebserregende Substanzen sind Chemikalien wie Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe in Ruß und Teer sowie Arsen. Kommen mehrere Faktoren zusammen, erhöht sich entsprechend das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Häufigkeit

Lungenkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten. In Deutschland wird diese Diagnose bei 31 von 100.000 Frauen und 52 von 100.000 Männern im Jahr gestellt. Damit ist Lungenkrebs die dritthäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Männern sowie die zweithäufigste bzw. häufigste Ursache krebsbedingter Todesfälle.

Das mittlere Erkrankungsalter in Deutschland liegt bei 69 Jahren (Frauen) bzw. 70 Jahren (Männer).

Untersuchungen

  • Am Anfang der Untersuchung bei Verdacht auf Lungenkrebs wird nach den genauen Beschwerden sowie deren Dauer und Schwere, nach dem Zigarettenkonsum und anderen Risikofaktoren, früheren und aktuellen weiteren Krankheiten oder Krebsfällen in der Familie etc. gefragt.
  • In der körperlichen Untersuchung werden v. a. auch Herz und Lungen abgehört.
  • Es werden Bluttests durchgeführt und wichtige Leber- und Nierenwerte überprüft. Im Blut sind zudem oft sog. Tumormarker nachweisbar – bestimmte Substanzen, die bei Vorhandensein eines Tumors im Blut erhöht sind.
  • Gegebenenfalls können Bauch und Brustkorb per Röntgen oder Ultraschall untersucht werden.
  • Zu den notwendigen Untersuchungen, um eine Verdachtsdiagnose auf Lungenkrebs zu sichern, gehört die Computertomografie (CT), die in der Regel auch Leber und andere Organe des Oberbauchs umfasst, da Lungenkrebs oft früh auf diese Organe übergreift.
  • Mit einer Magnetresonanztomografie (MRT) werden Querschnittsaufnahmen von z. B. Gehirn oder Leber erstellt, wenn der Verdacht besteht, dass der Tumor dorthin gestreut haben könnte.
  • Mithilfe der Positronen-Emissionstomografie (PET) kann das Ausmaß der Ausbreitung und Metastasierung manchmal noch genauer gestellt werden.
  • Die sog. Bronchoskopie führt zusammen mit der dabei durchgeführten Biopsie (Gewebeuntersuchung) meist zu einer gesicherten Diagnose. Dabei werden die Atemwege mithilfe eines durch die Luftröhre eingeführten dünnen Schlauchs mit einer Kamera untersucht und eine kleine Gewebeprobe entnommen.
    • Befindet sich der Tumor im Randbereich der Lunge und ist per Bronchoskopie nicht zu erreichen, kann eine Biopsie von außen mithilfe einer langen Nadel durchgeführt werden. Die Gewebeproben werden anschließend im Labor mikroskopisch untersucht.
    • In Ausnahmefällen kann per Thorakoskopie Gewebe aus dem Raum zwischen den beiden Häuten des Lungenfells entnommen und untersucht werden.
    • Sind andere Organe durch Fernmetastasen befallen (z. B. Lymphknoten), wird möglicherweise auch davon eine Gewebeprobe zur Untersuchung entnommen.
  • Diese Untersuchungen dienen neben der eigentlichen Diagnose dazu, Ausmaß, Ausbreitung und genauen Gewebetyp des Lungenkarzinoms festzustellen, da hiervon die Art der Therapie abhängt.
  • Im Tumorgewebe können genetische Marker bestimmt werden, die hinsichtlich der Prognose und des Ansprechens auf molekular zielgerichtete Therapien von großer Bedeutung sind.
  • Vor allem für die Planung der Therapie können zusätzlich ein Lungenfunktionstest und/oder andere Untersuchungen durchgeführt werden, um zu untersuchen, wie körperlich fit und belastbar die Patient*innen sind.

Behandlung

  • Eine vollständige operative Entfernung des Tumors und der Lymphknoten ist die bisher einzige Therapieoption mit Heilungsaussicht beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). In der Mehrzahl der Fälle ist eine Therapie in kurativer (heilender) Absicht jedoch nicht mehr möglich.
    • Über 50 % der Patient*innen weisen bereits am Beginn Metastasen auf und weniger als 30 % ein limitiertes Stadium I oder II.
  • Aufgrund der sehr begrenzten Lebenserwartung, des oftmals deutlich eingeschränkten Allgemeinzustandes und der rasch fortschreitenden Tumorerkrankung hat eine frühzeitige palliativmedizinische (Mit-)Versorgung von Patient*innen mit Lungenkrebs einen hohen Stellenwert und trägt zu einer besseren Lebensqualität bei.
  • Zwischen den Therapiezyklen bzw. stationären Aufenthalten werden Tumorpatient*innen häufig durch ihre Hausärzt*innen mitbetreut, da zu diesen oft bereits ein langjähriges Vertrauensverhältnis besteht und Dinge zur Sprache kommen können, die sonst möglicherweise eher verschwiegen werden. Dazu können aber auch regelmäßige Blutentnahmen nach Vorgaben des behandelnden Tumorzentrums gehören.
    • Für den Fall, dass es sich um eine palliative Situation am Lebensende handelt, sollte das Vorgehen in Notfallsituationen im Vorfeld ausführlich besprochen werden, damit die notwendigen Medikamente zur symptomatischen Linderung der Beschwerden zur Verfügung stehen.

Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs

  • Beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) im Stadium I/II ist zunächst eine vollständige operative Entfernung des Tumors das Ziel. Je nach Ausbreitung des Tumors erfolgt die Operation in unterschiedlicher Technik und Größenordnung.
  • Auch die Lymphknoten werden entfernt, wenn diese bereits von Metastasen befallen sind.
  • Nach der Operation, aber auch wenn diese nicht möglich ist, wird eine Chemo-/Immuntherapie mit 1–2 Substanzen und/oder eine Strahlentherapie empfohlen. Auch wenn diese Therapien den Tumor in sehr vielen Fällen nicht heilen können, können sie doch das Wachstum des Krebses abbremsen und v. a. krebsbedingte Beschwerden lindern, darunter Atembeschwerden, Knochenschmerzen oder neurologische Störungen.
  • Forschungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass einige NSCLC über bestimmte genetische Merkmale verfügen, die eine sog. zielgerichtete Therapie mit neu entwickelten Substanzen ermöglicht. Kommt eine Patientin/ein Patient für eine solche Therapie infrage, bedeutet dies oft einen zusätzlichen Überlebensgewinn.
  • Immuncheckpoint-Inhibitoren sind Antikörper, die die körpereigene Immunreaktion gegen Krebszellen verstärken und zur Therapie nützen.

Kleinzelliger Lungenkrebs

  • Bei kleinzelligen Lungenkarzinomen (SCLC) wird, sofern möglich, ebenfalls zuerst eine Operation empfohlen.
  • Alle Patient*innen mit SCLC erhalten eine systemische Chemotherapie, die je nach Krankheitsstadium mit lokalen chirurgischen oder strahlentherapeutischen Maßnahmen kombiniert werden kann.
  • Häufig wird (vorsorglich) auch das Gehirn bestrahlt, um Metastasen vorzubeugen oder diese zu verkleinern.
  • Auch beim kleinzelligen Lungenkarzinom gibt es inzwischen verschiedene Wirkstoffe für eine zielgerichtete Therapie entsprechend den Merkmalen der Tumorzellen oder eine Immuncheckpoint-Inhibition. Teilweise sind diese Substanzen auch für diesen Typ bereits zugelassen, ansonsten werden sie (noch) nur im Rahmen von Studien angewendet.

Autor

  • Markus Plank, MSc BSc, Medizin- und Wissenschaftsjournalist, Wien

Quellen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Lungenkarzinom. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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