Kontaktallergie in der Mundhöhle

Kontaktallergie in der Mundhöhle

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Was ist eine Kontaktallergie in der Mundhöhle?

Definition

Grundsätzlich ist eine allergische Reaktion definiert als überschießende Reaktion des Immunsystems auf eine eigentlich verträgliche Substanz.  Für eine Kontaktallergie muss zunächst der Körper Kontakt zu dem Allergen haben und „sensibilisiert” werden. Er bildet Antikörper, Eiweiße, die spezifisch auf das Allergen reagieren. Bei erneutem Kontakt zu diesem Stoff über Haut oder Schleimhaut kommt es zu einer allergischen Reaktion.

Zu unterscheiden von der Kontaktallergie ist die Allergie bei Heuschnupfen. Bei dieser kommt es durch Kreuzallergien auf Nahrungsmittel nach dem Verzehr von z. B. Nüssen zu Brennen und Jucken im Mund, im Rachen und oft in den Gehörgängen.

Symptome 

Die Symptome sind sehr unspezifisch und individuell unterschiedlich. Es kommt zu Brennen, Schmerzen, Fehlempfindungen, schlechtem Geschmack oder erhöhter Speichelproduktion und Juckreiz. Diese Beschwerden treten dort auf, wo Kontakt mit dem Allergen bestand. Evtl. lassen sich auf der Schleimhaut flechtenartige rötliche oder blasse Stellen erkennen. Auch Wunden sind möglich.

Ursachen 

Eine allergische Reaktion in der Mundhöhle lässt sich in drei Kategorien einteilen:

  1. Eine Allergie, die durch ein Material ausgelöst wird, das von der Zahnärztin oder vom Zahnarzt eingesetzt wurde.
  2. Eine durch Lebensmittel verursachte Allergie
  3. Eine Allergie, die durch im Mund verwendete Hygieneprodukte entsteht, z. B. Zahnpasta.

Sehr häufig sind immer noch Reaktionen auf Amalgam, auch wenn es heutzutage nur noch selten eingesetzt wird. Bei Nahrungsmittel und Mundhygieneprodukten kommt es oft zu einer Reaktion auf Parfümstoffe wie Zimtalkohol oder Aromastoffe.

Häufigkeit

Die Mundschleimhaut reagiert sehr viel seltener mit einer Kontaktallergie als die übrige Haut. Genauere Daten fehlen.

Untersuchungen

Im Anamnesegespräch werden Sie nach früheren Füllungen und anderen möglichen Kontaktallergenen gefragt werden. Ihre genauen Beschwerden werden erfragt und der Mundraum genauer untersucht.

Bei Spezialist*innen kann eine sog. Epikutantestung durchgeführt werden. Dabei werden verschiedene Stoffe auf die Haut aufgebracht und die Reaktion nach einer klar definierten Zeit kontrolliert.

Behandlung

Falls möglich, sollte der auslösende Stoff entfernt werden, z. B. bei Reaktion auf Material einer Zahnfüllung.

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