Hauterscheinungen: Begriffserklärungen

Hauterscheinungen: Begriffserklärungen

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Es gibt viele verschiedene Arten von Hautveränderungen. Um die einzelnen Erscheinungsbilder zu beschreiben, verwenden Ärzt*innen häufig Begriffe, die für die meisten medizinischen Laien schwer verständlich sind. Hier werden einige der am häufigsten verwendeten Begriffe erklärt:

Erythem – Rötung der Haut
Makula (Makel, Fleck) – umschriebener Fleck mit einer Farbveränderung der Haut, der nicht erhaben und nicht tastbar ist.
Papel – umschriebene tastbare, erhabene Hautverdickung (Knötchen) unterschiedlicher Farbe oder Konsistenz. Durchmesser bis zu 1 cm.
Pustel – mit Eiter gefüllter kleiner Hohlraum, der in verschiedenen Hautschichten und mit oder ohne Beteiligung eines Haarbalgs auftreten kann.
Vesikel (Bläschen) – kleiner mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum in der Haut mit einem Durchmesser bis zu 1 cm.
Bulla (Blase) – mit Flüssigkeit gefüllte Hautblase, 1–5 cm im Durchmesser.
Urtika (Quaddel) – flüchtige Erhabenheit der Haut. Ausdehnung bis zu mehrere Zentimeter. Farbe der Urtika kann weiß, blassrot oder rot sein. Juckt stark.
Akne – chronisch entzündliche Erkrankung der Talgdrüsenfollikel der Haut. Hauterscheinungen: Mitesser (Komedonen), Papeln, Pusteln und bei schweren Verläufen Abszesse.
Follikulitis – eine meist bakterielle Entzündung der Haarfollikel, bei der sich eine von einem Haar durchbohrte Papel oder Pustel bildet.
Nodulus (Tumor) – ein kleiner Knoten in der Haut, größer als eine Papel (> 1 cm).
Nävus
Nävus (Muttermal) – umschriebene gutartige Haut- oder Schleimhautfehlbildungen, die von den Pigmentzellen (Melanozyten) der Haut ausgehen und daher meist bräunlich sind.

Autorin

  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med, Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
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