Episkleritis

Episkleritis

Dieser Artikel wird Ihnen bereitgestellt von Deximed. Mehr erfahren

Was ist eine Episkleritis?

Definition

Die Episkleritis ist eine entzündliche Erkrankung der Episklera, einer Bindegewebsschicht zwischen der Lederhaut (Sklera) und der Bindehaut (Konjunktiva) des Auges.

Symptome

Episcleritis.jpg
Episkleritis (Quelle: Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Episcleritis)

Ohne vorangegangene Verletzung entwickelt sich plötzlich ein umschriebener, geröteter Bereich am Auge. Häufig ist eine dreiecksförmige (sektorielle) Ausbreitung zwischen der Iris und dem Lidrand. Die Entzündung ist selten schmerzhaft, kann sich jedoch insbesondere bei Augenbewegungen unangenehm anfühlen. Das betroffene Auge tränt vermehrt, das Sehvermögen ist bei einer Episkleritis jedoch nicht eingeschränkt. Häufig betrifft die Episkleritis nur ein Auge. Es können aber auch beide Augen betroffen sein.

Die Episkleritis ist ein relativ häufiges Krankheitsbild. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Bei einigen Patient*innen tritt die Entzündung wiederholt auf.

Ursachen

Die Ursache der Episkleritis ist nicht eindeutig geklärt. Die Entzündung ist nur in seltenen Fällen auf Erreger wie Bakterien oder Viren zurückzuführen. Vielmehr geht man von einer Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems aus. Manchmal kann die Episkleritis mit Stress, Belastungssituationen oder Allergien in Verbindung stehen. Äußerst selten kann die Episkleritis durch Autoimmunkrankheiten bedingt sein. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle findet sich keine Ursache für die Episkleritis.

Häufigkeit

Die Episkleritis ist eine häufige Erkrankung, die häufiger bei Frauen als bei Männern vorkommt und sich in 2/3 der Fälle an nur einem Auge präsentiert.

Untersuchungen

Die Diagnose wird recht einfach anhand der geschilderten Beschwerden und der Untersuchung des Auges gestellt. Wenn weitere Teile des Auges betroffen sind, empfiehlt sich ggf. eine augenärztliche Untersuchung. In den meisten Fällen sind keine weiteren Untersuchungen notwendig. Blutuntersuchungen können ergänzt werden, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung vermutet wird.

Behandlung

Ziel der Behandlung ist die Entzündungshemmung und Linderung der Symptome. In leichten Fällen ist keine Behandlung erforderlich, da die Erkrankung meist von selbst ausheilt.

Häufig erfolgt eine Behandlung der Episkleritis, um einen rascheren Rückgang der Entzündung zu erreichen. Hierzu werden kortikosteroidhaltige Augentropfen oder Augentropfen mit einem anderen entzündungshemmenden Wirkstoff verabreicht. Hiermit lassen sich die Beschwerden lindern und die Entzündung meist innerhalb von drei bis vier Tagen zurückdrängen.

Für die Dauer von Entzündung und Behandlung sollten keine Kontaktlinsen getragen werden.

Logo von Deximed

Dieser Artikel wird Ihnen bereitgestellt von Deximed.
Lesen Sie hier den vollständigen Originalartikel.

Die Inhalte auf team-praxis.de stellen keine Empfehlung bzw. Bewerbung der beschriebenen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Sie ersetzen nicht die fachliche Beratung durch eine*n Ärzt*in oder Apotheker*in und dürfen nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihre Ärztin oder Ihren Arzt!
Lesen Sie dazu mehr in unseren Haftungshinweisen.

In unserer Gesundheitsdatenbank suchen

Inhaltsverzeichnis anzeigen

Wissenswertes aus den hausärztlichen Praxen

Stopp
Gesundheit
Wissen, wann genug ist

Über Suchterkrankungen sprechen die meisten Menschen nicht gern.


Zum Beitrag
Heuschnupfen
Gesundheit
Juckende Augen und triefende Nasen: Hilfe bei Heuschnupfen

Leichte Symptome lassen sich oft durch einfache Maßnahmen lindern.


Zum Beitrag
Frau mit Hitzewallung
Gesundheit
Sind das die Wechseljahre?

Warum die Wechseljahre auch in der hausärztlichen Praxis Thema sind


Zum Beitrag

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie Fragen zu den hausärztlichen Praxen?fragen@team-praxis.de

Zum Kontaktformular

Haben Sie Fragen zum Hausarztprogramm?hausarztprogramm@team-praxis.de

Zum Kontaktformular

Möchten Sie eine detaillierte Beratung zum Programm?Dann rufen Sie uns an.

Jetzt anrufen
TeamPraxisHausärtzinnen- und Hausärzteverband

TeamPraxis ist das Portal der hausärztlichen Praxen in Deutschland. Denn Gesundheit ist Teamsache.

Sie sind Ärzt*in und haben Interesse am Hausarztprogramm?
Informieren Sie sich unter www.hzv.de.