Adenovirus-Infektion

Adenovirus-Infektion

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Was ist eine Adenovirus-Infektion?

Definition

Dabei handelt es sich um weltweit verbreitete Infektionskrankheiten, die durch unterschiedliche Adenoviren verursacht werden. Es kommt zu Erkältungssymptomen, Durchfall oder Bindehautentzündungen. Betroffen sind insbesondere Kleinkinder. In den meisten Fällen ist der Verlauf unproblematisch.

Symptome

Die Symptome können sich – nach einer Inkubationszeit von 2–14 Tagen – unterschiedlich bemerkbar machen, je nach Art des Adenovirus.

  • Bei Kindern kommt es häufig zu einer Infektion der Atemwege mit Fieber und Schnupfen, in seltenen schweren Fällen auch zu einer Lungenentzündung.
  • Sind Bindehaut und Hornhaut des Auges betroffen, handelt es sich um eine hochansteckende Erkrankung, die mitunter einen schweren Verlauf nimmt („Augengrippe”). Es kommt zu einer starken Rötung und Schwellung der Bindehaut, einem Fremdkörpergefühl im Auge, Lichtscheu, Juckreiz und Tränenfluss.
  • In Kindergruppen und Gemeinschaftsunterkünften tritt oft eine akute Infektion auf, die sich durch hohes Fieber, Halsschmerzen, Lymphknotenschwellung und Bindehautentzündung bemerkbar macht.
  • Eine Infektion kann auch zur Entzündung des Magen-Darm-Traktes führen (Gastroenteritis), infolgedessen kommt es zu Durchfall, Fieber und womöglich Erbrechen.

Ursachen

Auslöser sind zahlreiche Arten von Adenoviren. Übertragen werden die hochansteckenden Viren durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Die Erreger sind sehr widerstandsfähig und können über Wochen auf Oberflächen überleben. Manche werden auch durch Schwimmbadwasser übertragen. Gefährdet sind insbesondere Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Häufigkeit

Die Infektionen treten ganzjährig auf und sind überall verbreitet. Kleinkinder sind besonders häufig betroffen. Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder auch Ferienlagern kommt es zu gehäuften Fällen, bis hin zu lokalen Epidemien. Betroffene sind in der Regel in den ersten zwei Wochen der Erkrankung ansteckend.

Untersuchungen

In der Hausarztpraxis

Dort wird die Diagnose einer viralen Infektion, z. B. der Atemwege, anhand der typischen Symptome gestellt. Eine Unterscheidung zwischen Adenoviren und anderen Viren als Auslöser ist klinisch jedoch schwer möglich. Die Abgrenzung zu bakteriellen Infekten ist schwierig und oft erst im Verlauf möglich.  Sicherheit gibt gegebenenfalls ein direkter Nachweis von Viren etwa im Rachenabstrich. Bei einer Infektion der Augen ist eine Überweisung in eine augenärztliche Praxis sinnvoll. Davor wird untersucht, ob nicht eine bakterielle Infektion der Augen vorliegt. Diese ist leicht behandelbar und erlaubt schon 24 Stunden nach Behandlungsbeginn wieder den Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen.

Behandlung

Es werden allein die Symptome behandelt, bis die Krankheit von selbst ausgeheilt ist.

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